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"Nachhall 1936" - Kunstinstallation Olympische Spiele 1936 - Berlin


"Nachhall 1936" greift die Olympischen Spiele von Berlin als historisches Echo auf und macht sichtbar, wie eng Sport, Kunst und Politik miteinander verwoben sind. Die Installation erinnert daran, dass sportliche Großereignisse nie außerhalb gesellschaftlicher Machtverhältnisse stattfinden, sondern stets Träger von Ideologien, Bildern und Narrativen sind. Wie der Sport ist auch die Kunst kein neutraler Raum: Beide spiegeln politische Strömungen, verstärken sie oder stellen sie infrage.


Vor diesem historischen Hintergrund wirkt der Blick auf die diesjährige Fußball Weltmeisterschaft in den USA wie ein aktueller Nachhall. Auch sie findet in einem politischen Klima statt, das zeigt, dass Sport und Kunst niemals außerhalb gesellschaftlicher Machtverhältnisse existieren.



"Nachhall 1936" by omarte gallery, conceptallation 2026
"Nachhall 1936" by omarte gallery, conceptallation 2026

Mich erreichen gerade ganz aktuelle und verstörende Informationen zu den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo im Februar 2026:


"Mitarbeiter der wegen ihres brutalen Vorgehens und zwei Tötungsfällen umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE werden nach Italien entsandt, um dort Sicherheitsleute des US-Außenministeriums während der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo im Februar zu unterstützen. Das sorgt für gehörigen Wirbel. Österreichs Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt findet klare Worte:

'Die olympischen Spiele müssen ein Ort des Friedens und des fairen sportlichen Wettbewerbs sein. Dass Beamte dieser Einheit, die derzeit in den USA Angst und Schrecken verbreitet, just nach Europa kommen sollen, ist unangebracht und verstörend – sowohl aus der Sicht des olympischen Gedankens, als auch im Sinne der Sicherheit der österreichischen Mannschaft und Fans.'“ [Krone Sport, 27.01.2026]

 
 
 

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